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Handlungsbedarfe im Bereich Wissensmanagement

03.03.2025

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In diesem Bereich legt die Digitalstrategie des Tourismus einen klaren Schwerpunkt: Gelingt es, das Wissensmanagement in den im Folgenden beschriebenen Handlungsfeldern zu verbessern, wird sich auch die Digitale Reife im Land verändern, was zu dem erforderlichen Digitalisierungsschub auf verschiedenen Ebenen führen kann. Die systematische Erfassung, Aufbereitung und Vernetzung von Wissen ist zentral dafür.

Beispielhafte Illustration zur Systematisierung der digitalen Zusammenarbeit im Tourismus © TMV/KI

Handlungsfelder 04) bis 08) von den insgesamt 12 Handlungsfeldern der Digitalstrategie


04) Qualifizierungsmanagement

Ausgangssituation: relevante Wettbewerber sind bei der Qualifizierung ihrer Leistungsträger weiter fortgeschritten.
Maßnahmen: Digitale Veranstaltungsreihen, Selbsttests zur digitalen Reife, Aufbau eines mehrstufigen Support-Systems, Wissenstransferkooperationen, z.B. mit den Digitalen Innovationszentren MVs

05) Wissensplattform für den Tourismus des Bundeslandes

Ausgangssituation: Der Wissensaustausch erfolgt bislang überwiegend in isolierten Kanälen.
Maßnahmen: Aufbau einer zentralen, kuratierten Plattform mit modularen Bereichen für Themenbereiche Wissen, Nachrichten, Projekte, Vernetzung und Leistungsdaten sowie die Anbindung an analoge Veranstaltungen.

06) Digital Brainpool MV

Ausgangssituation: Die digitale Reife variiert stark – und positiv: es gibt einzelne Kompetenzzentren und digitale Vorreiter.
Maßnahmen: stärkere Vernetzung der Vorreiter, Scouting zu Zukunftstechnologien, Einrichtung eines Reallabors für Pilotprojekte und die Durchführung einer jährlichen Digitalwerkstatt, um innovative Projekte voranzubringen.

07) Systematisierung der digitalen Zusammenarbeit

Ausgangssituation: Die Aufgaben im Tourismus erfordern zunehmend agile und zentralisierte Zusammenarbeitsformen.
Maßnahmen: Einführung einheitlicher Projektmanagement-Standards, gemeinsamer Kommunikations- und Kollaborationstools sowie regelmäßiger Trainings zur Förderung der Zusammenarbeit.

08) Systematisches Innovationsmanagement

Ausgangssituation: Innovationsprozesse sind in MV noch nicht durchgängig strukturiert – es fehlt an bereichsübergreifender Vernetzung.
Maßnahmen: Etablierung eines landesweiten Innovationsprozesses, Rollout langfristiger Maßnahmen mit einem 5-Jahres-Plan sowie kontinuierliches Innovationsmonitoring.


Zur Umsetzung der Maßnahmen auf den jeweils betroffenen Ebenen sollten sich die verschiedenen Branchenakteure und -organisationen im Land zu gemeinschaftlichem Handeln im Sinne eines gemeinsamen, koordinierten und systematischen Wissensmanagements verständigen. Dies inkludiert auch die Gewährleistung einer engen Koordination mit den Landesministerien und -organisationen.

Über die nachfolgend verlinkten Artikel gelangen Sie zu den weiteren Handlungsbedarfen.