Lokale Kooperationen
01.03.2025
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Starke Partnerschaften zwischen Wirtschaft, Verwaltung und Zivilgesellschaft fördern Innovation und regionale Wertschöpfung. Durch gezielte Vernetzung entstehen nachhaltige Synergien, die den Standort langfristig stärken und gleichzeitig zur globalen Verantwortung beitragen.
Beispiele für kommunales Handeln
- Aufbau fairer Lieferketten durch Kooperation mit regionalen Einzelhändlern und global engagierten Produzenten
- Einrichtung einer Koordinierungsstelle in der Kommune zur Bündelung und Förderung lokaler Kooperationen
- Organisation von Marktplätzen, Messen oder Aktionstagen rund um fairen Handel und nachhaltiges Wirtschaften
- Unterstützung lokaler Bildungsprojekte zum Thema globale Gerechtigkeit, z. B. in Schulen, Volkshochschulen oder Gemeindehäusern
- Zusammenarbeit mit Fair-Trade-Towns, Weltläden, Eine-Welt-Initiativen oder Nachhaltigkeitszentren
- Integration von Kriterien des fairen Handels in kommunale Beschaffung und Veranstaltungsrichtlinien
Gute Praxis: Nachhaltige Wirtschaft in Greifswald
Die Stadt Greifswald zeigt, wie lokale Kooperationen zur Förderung von Nachhaltigkeit und fairer Wirtschaft erfolgreich umgesetzt werden können. Im Zentrum steht eine städtische Koordinierungsstelle, die Akteure aus Wirtschaft, Verwaltung und Zivilgesellschaft zusammenbringt. Zudem werden Bildungsangebote, Netzwerkveranstaltungen und faire Handelsstrukturen systematisch gefördert – ein Vorbild auch für kleinere Kommunen.
➡️ Nachhaltige Wirtschaft